Werkstoffprüfer / -in

Berufstyp:                    Anerkannter Ausbildungsberuf

Ausbildungsart:             Duale Berufsausbildung

Ausbildungsdauer:        3,5 Jahre

Lernorte:                      Betrieb und Berufsschule
 
 
 
 
• Was macht man in diesem Beruf?

Werkstoffprüfer/innen untersuchen Werkstoffe oder Bauteile aus unterschiedlichen Materialien auf Fehler und überwachen die gleichbleibende Qualität von Produkten. Ggf. verändern sie Materialeigenschaften durch technologische Prozesse. Zur Qualitätskontrolle entnehmen sie hierzu teilweise während des Produktionsprozesses Proben, bereiten diese für Analysen vor und dokumentieren die Ergebnisse.
 
 
• Worauf kommt es an?

Beim Arbeiten mit mechanischen und elektronischen Messgeräten und beim fehlerfreien Dokumentieren der Untersuchungsergebnisse ist Sorgfalt gefragt.
Das exakte Bestimmen der Eigenschaften verschiedener Werkstoffe mit allen physikalischen Kennwerten erfordert Kenntnisse in Physik. Da bei der Prüfung von Werkstoffen zum Teil auch chemische Verfahren wie das Ätzen von mikroskopisch zu untersuchenden Proben zum Einsatz kommen, werden Kenntnisse in Chemie benötigt. Mathematikkenntnisseerleichtern z.B. das Berechnen von Kennwerten oder das Ermitteln statistischer Verteilungen von Messwerten.
 
 
Schulabschluss:             mittlerer Bildungsabschluss, oder höher

Beginn der Ausbildung:  01.09.2014